Neurofeedback


Neurofeedback versetzt uns in die Lage, verloren gegangene Flexibilität des Gehirns wiederherzustellen. Es ist eine moderne, nicht-invasive Therapieform. Dysfunktionen werden wirksam an ihrem Entstehungsort behandelt.

Sensoren am Kopf messen Ihre Hirnströme. Die Software filtert nun aus ihrem EEG (Elektroenzephalogramm) bestimmte Wellenanteile Ihrer Hirntätigkeit (NEURO...) heraus. Diese werden Ihnen zeitgleich in Form von optischen und/oder akustischen Signalen „zurückgefüttert“ (...FEEDBACK).

Mit Hilfe dieser Rückmeldung lernt Ihr Gehirn intuitiv, eine Veränderung der entsprechenden Potentiale in die gewünschte Richtung zu bewirken. Mit einiger Übung gelingt dies immer präziser und die behandelten Symptome gehen zurück oder verschwinden gänzlich.


Das Gehirn


Das Kommunikationssystem im Gehirn sowie zwischen Gehirn und Körper ist von entscheidender Bedeutung für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Nur das Gehirn kennt unsere exakten und individuellen Funktionsparameter, die zum Erhalt der strukturellen Integrität und Homöostase notwendig sind. Nur das Gehirn ist in der Lage, sämtliche Organe, Gewebe und Zellfunktionen 100% korrekt zu steuern und zu kontrollieren. Pro Sekunde verarbeitet das Gehirn ca. 10 Milliarden Reize. Gespeist aus einem bis in den Zellkern reichenden Kommunikationsnetzwerk. Dieses Netzwerk arbeitet mit einer Geschwindigkeit von 400 km/h (Nervenleitgeschw.) bzw. 30.000 km/h (Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Wellen). Über dieses Netzwerk kontrolliert das Gehirn sämtliche Vorgänge sowohl auf der Zellebene (30.000 Enzymfunktionen pro Minute), als auch auf Organebene und auf der Ebene des integrativen Zusammenspiels sämtlicher Strukturen. Dafür stehen im Zentralnervensystem ca. 100 Milliarden aktive Neuronen bereit, jedes mit ca. 20.000 Verbindungen.


Wie entstehen Dysfunktionen?


Durch physiologische, pathologische (Viren, Bakterien, Pilze) neurologische oder emotionale Überlastung einer Struktur und dem zugehörigen Rückkopplungskreis entstehen Fehlsteuerungen und Funktionsstörungen. Im Normalfall leitet das Gehirn umgehend die notwendigen Selbst-Regulations-Schritte ein. Sollte jedoch eine der sehr individuellen Toleranzgrenzen überschritten werden, kommt es zu einer Art Kurzschluss im System. Es entsteht eine Informationslücke in der holographischen Wahrnehmung des Gehirns. Die Folge: Gegenmaßnahmen können nicht eingeleitet werden, chronische Dysfunktionen mit den unterschiedlichsten Symptommustern entstehen.